In den ersten Frosttagen wandern viele Igel noch im Freien umher. Sollten Sie in den Herbsttagen einen Igel tagsüber sehen, beobachten Sie ihn zunächst aus sicherer Entfernung. Nicht immer braucht ein solches Tier Hilfe. Nur stark untergewichtige, verletzte oder kranke Igel sind wirklich hilfsbedürftig. Kranke oder verletzte Igel erkennt man beispielsweise daran, dass sie am Tag herumliegen, mager sind und sich apathisch verhalten.

Auch Tiere, die noch bei Dauerfrost oder geschlossener Schneedecke draußen herumlaufen, sind meist krank oder geschwächt. Oft sind es Jungtiere, die zu spät geboren wurden, um sich noch ein ausreichendes Winterfettpolster anzufressen. 

Bei einem solchen geschwächten Igel gilt: Vorsichtig aufnehmen und bei uns in Obhut geben. Denn falsche Ernährung kann das Todesurteil für einen Igel bedeuten. Das sicher gut gemeinte Schälchen warme Milch kann dem Igel den Tod bringen. Zur Erstversogung eignen sich Katzen- oder Hundenaßfutter und ein Schälchen Wasser. Grundsätzlich ist aber die Pflege und Aufzucht junger aber auch erkrankter Igel sehr schwierig und benötigt Fachkenntnis. Zögern Sie nicht und bringen Sie Ihren stachligen Gast zu uns.

Weiterführende Informationen erhalten Sie unter: http://www.tierschutzbund.de/fileadmin/user_upload/Downloads/Broschueren/Igelschutz.pdf

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